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Quellen:
(Bemerkung: Verbindlich sind nur die Angaben in den einzelnen aktuellen Verordnungen!)
Es gelten sinngemäss die allgemeinen Bestimmungen gemäss der Verordnung des EDI über alkoholische Getränke vom 23.11.2005, Artikel 40 – 44 (Sie kann via den Link auch als PDF-Datei heruntergeladen werden). Dazu kommen die folgenden spezifischen Artikel:
Verordnung des EDI über alkoholfreie Getränke (insbesondere Tee, Kräutertee, Kaffee, Säfte, Sirupe, Limonaden) vom 23. November 2005:
Abschnitt 6, Artikel 51 - 53:
Art. 51 Definition
Alkoholfreies Bier ist Bier, dem der Alkohol entzogen ist oder bei dem die Gärung der Würze so gelenkt wird, dass kein Alkohol entsteht.
Art. 52 Anforderungen
1 Alkoholfreies Bier darf aus Konzentrat durch Rückverdünnen hergestellt werden.
2 Für alkoholfreies Bier gelten die Anforderungen an Bier nach Artikel 41 der Verordnung des EDI vom 23. November 20051 über alkoholische Getränke sinngemäss.
Art. 53 Sachbezeichnung
Die Sachbezeichnung lautet: «alkoholfreies Bier», «Bier ohne Alkohol» oder «entalkoholisiertes Bier».
Verordnung des EDI über alkoholische Getränkevom 23. November 2005:
Art. 40 Definitionen
1 Bier ist ein alkoholisches und kohlensäurehaltiges Getränk, das aus mit Hefe vergorener Würze gewonnen wird, der Doldenhopfen oder Hopfenprodukte zugegeben werden.
2 Die Würze ist aus stärke- oder zuckerhaltigen Rohstoffen und aus Trinkwasser hergestellt.
3 Hopfenprodukte sind Hopfenpulver, angereichertes Hopfenpulver, Hopfenextrakt, Hopfenextraktpulver und isomerisierter Hopfenextrakt.
Art. 41 Anforderungen
1 Bier muss in der Regel klar sein. Bestimmte Biertypen (z.B. unfiltriertes Bier, Hefeweizenbier) dürfen Trübungen oder Ablagerungen aufweisen, die infolge eines speziellen Herstellungsverfahrens entstanden sind.
2 Die Würze wird aus Gersten- oder Weizenmalz hergestellt. Für sie können überdies folgende stärke- oder zuckerhaltigen Rohstoffe verwendet werden:
a. Cerealien wie Gerste, Weizen, Mais, Reis
b. Zucker, Invertzucker, Dextrose, Glucosesirup bis höchstens 10 Massenprozent
c. Stärke bis höchstens 20 Massen-%.
3 Für die Zubereitung der Würze dürfen Röstmalz und Röstmalzextrakte verwendet werden.
4 Der pH-Wert des Bieres darf bei der Abgabe an Konsumentinnen und Konsumenten 5.0 nicht übersteigen.
5 Der Gehalt an Kohlendioxid muss mindestens 0.3 Massen-% betragen.
6 Bier muss aus einer Stammwürze von mindestens 10 Massen-% hervorgegangen.
Art. 42 Sachbezeichnung
1 Die Sachbezeichnung lautet «Bier».
2 Entsprechend dem Stammwürzegehalt können auch folgende Sachbezeichnungen verwendet werden:
| a | Lagerbier | bei 10.0 – 12.0 Massen-% |
| b | Spezialbier | bei 11.5–14.0 Massen-% |
| c | Starkbier | bei mindestens 14 Massen-% |
3 Bier darf bis zu einem Alkoholgehalt von 3.0 Volumen-% als «Leichtbier» bezeichnet werden. Der Stammwürzegehalt von Leichtbier unterliegt keiner Begrenzung.
4 Bier mit einem Kohlenhydratgehalt von höchstens 7.5 g pro Liter und einem Alkoholgehalt von höchstens 4.5 Volumen-% darf als «kohlenhydratarm» bezeichnet werden. Der Stammwürzegehalt muss 8.0–9.0 Massen-% betragen.
Art. 43 Übrige Kennzeichnung
Trübe Biere, die nach einem speziellen Verfahren hergestellt wurden, müssen auf der Etikette einen entsprechenden Hinweis enthalten.
Art. 44 Ausschank
1 Zum Ausschank von Fassbier sind nur Druckapparate (Bierpressionen) gestattet, bei denen komprimiertes Kohlendioxid oder Stickstoff verwendet werden.
2 Der Anschluss der Druckgasleitung am Siphon oder Anstichkopf muss mit einem Rückschlagventil versehen sein.
3 Mit den für Bier bestimmten Schenkhahnen dürfen keine anderen Getränke ausgeschenkt werden.
4 Tropfbier und Bierreste dürfen nicht ausgeschenkt werden.
Auszug aus der Zusatzstoffverordnung (ZuV)
Es gelten sinngemäss die allgemeinen Bestimmungen gemäss ZuV (Die ZuV kann via den Link auch als PDF-Datei heruntergeladen werden). Grundsätzlich gilt, dass nur in der Positivliste aufgeführte Bestandteile eingesetzt werden dürfen. Zu den allgemeinen Bestimmungen kommen die folgenden spezifischen Angaben:
| Lebensmittel oder Zusatzstoffpräparat | Verordnung. | Zusatzstoffe (aus Positivliste) |
Höchstmenge | Besondere Bestimmungen und Bemerkungen |
| Alkoholfreier Wermut, Bitter und Obstwein, alkoholfreies Bier: |
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| Alkoholfreies Bier | Verordnung des EDI vom 23. November 2005 über alkoholfreie Getränke | Antioxidantien: Schweflige Säure (Schwefeldioxid) (E 220), Natrium- (E 222), Calcium- (E 227) und Kaliumhydrogensulfit (E 228), Natrium- (E 221) und Calciumsulfit (E 226), Natrium- (E 223) und Kaliummetabisulfit (E 224) |
0.02 g SO2 /l | |
| Gelier- und Verdickungsmittel: Alginsäure (E 400) und Ammonium- (E 403), Natrium- (E 401), Kalium-(E 402), Calciumalginat (E 404) |
GHP | |||
| Enzyme: Amylase, Protease, Pentosanase, Invertase, Glucoseoxidase, b-Glucanase |
GHP | |||
| Süssstoffe: Saccharin (Benzoesäuresulfimid und seine Natrium-, Kalium- und Cal-ciumsalze) (E 954) Aspartam (N-L-a-Aspartyl-L-phenylalaninmethylester) (E 951) Acesulfam-K (Kaliumsalz des 6-Methyl-1,2,3-oxathiazin-4(3H)-on-2,2dioxids) (E 950) Neohesperiden DC |
0,08 g/l 0,6 g/l 0,35 g/l 10 mg/l |
Art. 6/ 3 u. 6/ 4 ZuV | ||
| Benzoesäure und Benzoate (E 210-213) | 200 mg/l | |||
| Zuckercouleur (E 150) | GHP | |||
| Raucharomen | GHP | |||
| Bier: | ||||
| Bier | Verordnung des EDI über alkoholische Getränke vom 23.11.2005, Artikel 40 – 44 | Antioxidantien: Ascorbinsäure (E 300) und Natrium- (E 301), Calcium- (E 302), Ka-liumascorbat (E 303) Citronensäure (E 330) Milchsäure (E 270) |
GHP GHP GHP |
keine Deklaration |
| Schweflige Säure (Schwefeldioxid) (E 220), Natrium- (E 222), Calcium- (E 227) und Kaliumhydrogensulfit (E 228), Natrium- (E 221) und Calciumsulfit (E 226), Natrium- (E 223) und Kaliummetabisulfit (E 224) |
0,02 g SO2/l 1) 0,05 g SO2/l |
keine Deklaration 1) bei Bier mit Nachgärung im Fass |
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| Gelier- und Verdickungsmittel: Propylenglycolalginat (E 405) Gummi arabicum (E 414) |
GHP | |||
| Aromen: - Aromaextrakte - natürliche Aromastoffe - natur-identische Aromastoffe |
GHP GHP GHP |
keine Bier- oder Malzaromen; auf den Aromazusatz muss auch in der Sachbezeichnung hingewiesen werden |
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| Enzyme: Amylase, Protease, Pentosanase, Invertase, Glucoseoxidase, b-Glucanase |
GHP |
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